Impressionen aus dem Girls'Day 2022

Corinne und Annika hießen allen Teilnehmerinnen in ihrem Labor
an der RWTH Aachen herzlich willkommen!

Sie zeigten uns, wie man mithilfe von einer Klebefolie
2D-Materialien für ihre Experimente vorbereiten.

Da sie die Experimente bei sehr tiefen Temperaturen durchführen,
gab es eine Demonstration mit flüssigem Stickstoff (-196°C).

Danach ging es nach Köln zu Ella, wo ein ganzes Gebäude
der Quantentechnologie-Forschung gewidmet ist.

Im ersten Raum zeigte uns Ella spacige, in Alu-Folie
verpackte Vakuumkammern, wo sie ihre Proben herstellt.

Im Reinraum werden die Proben zu Quantenchips weiter verarbeitet.
Ella hat uns dabei verraten, warum sie dabei bei gelbem Licht arbeiten muss.

Wie winzig die Proben eigentlich sind, konnten die
Teilnehmerinnen bei unterschiedlichen Rätseln herausfinden.

Endstation Düsseldorf! Dort hat uns Gláucia vieles aus der Welt
der Kryptographie gezeigt. In kleinen Gruppen konnten die Teilnehmerinnen
eigene Nachrichten ver- und entschlüsseln.

 

 Save the Date!

Am 27. April 2023 findet der Girls’ Day wieder statt!

Wir sind mit den Quanten-Girls dabei.
Welche das sein werden, das verraten wir Euch bald!

 

Girls’Day 2022

Triff die Quanten-Girls!
Ausflug in die Welt der Quantencomputer

28.4.2022, 10-13 Uhr, online
– ausgebucht –

Am Girls Day 2022 tauchen wir mit euch in die spannende Welt der Quantenphysik ein. Als kleinste, elementare Bausteine der Welt folgen die Quanten ihren ganz eigenen mysteriösen Gesetzen. Vieles aus unserem Alltag – wie z.B. Laser oder Handys – nutzt bereits die Phänomene der Quantenphysik.
Unsere Quantenforscherinnen befassen sich mit einem besonders aktuellen Thema: dem Quantencomputer. Aber was braucht man für so einen Quantencomputer? Und warum wird er unsere Verschlüsselungsmethoden auf den Kopf stellen?

Bei virtuellen Laborführungen zeigen euch unsere Wissenschaftlerinnen, womit sie sich in ihrem Alltag beschäftigen. Erst erkunden wir mit Annika und Corinne die Welt der Optik und die beiden zeigen uns die Materialien und Geräte, die sie dem Bau eines Quantencomputers näherbringen. Dann führt uns Ella durch ein ganzes Gebäude, das der Quantentechnologie gewidmet ist und den kältesten Punkt in Köln beherbergt – inklusive einem ganzen besonderen Reinraum, in dem Mikrochips hergestellt werden. Dass theoretische Physiker keine Labore benötigen, demonstriert uns zuletzt Gláucia. Dafür dürft ihr in die Welt der Quantenverschlüsselung schnuppern und selber zum Code-Knacker werden!

Unser Angebot richtet sich an Schülerinnen ab der 8. Klasse.

Das Angebot wird komplett digital über Zoom stattfinden. Ihr braucht nur ein geeignetes Endgerät und Zettel und Stift. Die Veranstaltung ist inzwischen ausgebucht. Eine Registrierung ist leider nicht mehr möglich.

 

Wer sind die Quanten-Girls?

 

Annika

Annika

Gruppenleiterin am II. Physikalischen Institut, RWTH Aachen

Annika (offiziell: Dr. Annika Kurzmann) leitet seit 2021 ihre eigene Forschungsgruppe an der RWTH Aachen. In diesem kurzen Video erzählt Annika, warum sie Physik studierte und wo sie bisher geforscht hat.

Corinne

Corinne

Doktorandin am II. Physikalischen Institut, RWTH Aachen

Corinne Steiner ist Doktorandin in Annikas Arbeitsgruppe. Um zu ihrem Doktortitel zu gelangen, erforscht sie im Labor sogenannte 2D-Materialien. 2D – geht das überhaupt? Diese Materialklasse wird im Moment für die Entwicklung von elektronischen Bauteilen untersucht, unter anderem in Quantenchips.

Ella

Ella

Masterstudentin am Institut für Experimentalphysik, Universität zu Köln

Ella ist Masterstudentin in Köln und beschäftigt sich mit topologischen Materialien. Mit ihnen zu arbeiten ist ziemlich knifflig – Ella und ihre Arbeitsgruppe wollen diese Materialien besser verstehen und kontrollieren, um sie für den Bau eines Quantencomputers zu nutzen.

Übrigens, eine Kollegin von Ella hat einen Blogartikel über die Arbeit mit topologischen Materialien geschrieben – es soll eine Mischung zwischen kochen und Detektivarbeit sein:

On being a cook and a detective in the lab

Gláucia

Gláucia

Postdoktorandin am Institut für Theoretische Physik III, HHU Düsseldorf

Gláucia (offiziell: Dr. Gláucia Murta) mag es lieber mit Stift und Papier zu arbeiten. Sie ist theoretische Physikerin geworden und interessiert sich für Datenverschlüsselung und Quantenkommunikation. In diesem kurzen Video erzählt sie von ihrem Studium in Brasilien und wie sie zum Schluss in Düsseldorf gelandet ist.