SAVE THE DATE

 

Der nächste Girls’ Day findet am Donnerstag, den 25. April 2024, 10-13 Uhr, online statt.

Das Programm wird in den nächsten Wochen auf dieser Seite aktualisiert, sollte aber in seiner Grundstruktur ähnlich bleiben wie in den letzten Jahren (hier klicken für weitere Informationen).

 

Wir freuen uns auf neue Physik-Fans!

Impressionen aus dem Girls'Day 2023

Corinne und Annika erklärten am
Labyrinth-Problem den Vorteil des Quantencomputers!

Sie zeigten uns, wie man mithilfe von einer Klebefolie
2D-Materialien für ihre Experimente vorbereiten…

… und unterm Mikroskop untersuchen kann.

Zum Schluss erklärten sie, wie sie ihre Proben
mithilfe von Photolumineszenz sichtbar machen.

Danach ging es nach Köln zu Ella, wo ein ganzes Gebäude
der Quantentechnologie-Forschung gewidmet ist.

Im ersten Raum zeigte uns Ella spacige, in Alu-Folie
verpackte Vakuumkammern, wo sie ihre Proben herstellt.

Im Reinraum werden die Proben zu Quantenchips weiter verarbeitet.
Ella hat uns dabei verraten, warum sie dabei bei gelbem Licht arbeiten muss.

Wie winzig die Proben eigentlich sind, konnten die
Teilnehmerinnen bei unterschiedlichen Rätseln herausfinden.

Weiter ging es mit der Probe ins Tieftemperaturlabor,
wo Messungen nahe dem absoluten Nullpunkt stattfinden können.

Endstation Institut für Theoretische Physik, wo Paulina das schräge Prinzip der Verschränkung
erklärt hat. Hierzu wurde in verschiedenen Runden Tic Tac Toe gespielt – aber die Quantum Version!

Girls’Day 2023

Einen Tag Physikerin sein!
Komm mit auf eine Reise in die Welt der Quantencomputer!

27.4.2023, 10-13 Uhr, online

 

Am Girls Day 2023 tauchen wir mit Euch in die spannende Welt der Quantenphysik ein. Als kleinste, elementare Bausteine der Welt folgen die Quanten ihren ganz eigenen mysteriösen Gesetzen. Vieles aus unserem Alltag – wie z.B. Laser oder Handys – nutzt bereits die Phänomene der Quantenphysik.
Unsere Quantenforscherinnen befassen sich mit einem besonders aktuellen Thema: dem Quantencomputer. Aber was braucht man für so einen Quantencomputer? Und warum sind Phänomene wie Superposition und Quantenverschränkung dafür so essentiell?

Bei virtuellen Laborführungen zeigen Euch unsere Wissenschaftlerinnen, womit sie sich in ihrem Alltag beschäftigen. Erst erkunden wir mit Annika und Corinne die Welt der Optik, und die beiden zeigen Euch spannende Materialien und Geräte, die sie dem Bau eines Quantencomputers näherbringen. Dann führt Euch Ella durch ein ganzes Gebäude, das der Quantentechnologie gewidmet ist und den kältesten Punkt in Köln beherbergt – inklusive einem ganzen besonderen Reinraum, in dem Mikrochips hergestellt werden. Dass theoretische Physiker keine Labore benötigen, demonstriert zuletzt Paulina. Sie wird Euch das merkwürdige Phänomen der Quanteverschränkung erklären und zeigen, warum ein Quantencomputer ohne Verschränkung nicht funktionieren kann.

Unser Angebot richtet sich an Schülerinnen ab der 8. Klasse.

Das Angebot wird komplett digital über Zoom stattfinden. Ihr braucht nur ein geeignetes Endgerät und Zettel und Stift. 

Die Anmeldefrist ist inzwischen abgelaufen. Eine Registrierung ist in Ausnahmefällen bis zum 26. April noch möglich (bitte hierzu eine Mail an ml4q-outreach(at)uni-koeln.de schicken).

 

Unsere Physikerinnen

 

Annika

Annika

Gruppenleiterin am II. Physikalischen Institut, RWTH Aachen

Annika (offiziell: Dr. Annika Kurzmann) leitet seit 2021 ihre eigene Forschungsgruppe an der RWTH Aachen. In diesem kurzen Video erzählt Annika, warum sie Physik studierte und wo sie bisher geforscht hat.

Corinne

Corinne

Doktorandin am II. Physikalischen Institut, RWTH Aachen

Corinne Steiner ist Doktorandin in Annikas Arbeitsgruppe. Um zu ihrem Doktortitel zu gelangen, erforscht sie im Labor sogenannte 2D-Materialien. 2D – geht das überhaupt? Diese Materialklasse wird im Moment für die Entwicklung von elektronischen Bauteilen untersucht, unter anderem in Quantenchips.
Ella

Ella

Masterstudentin am Institut für Experimentalphysik, Universität zu Köln

​Ella ist Masterstudentin in Köln und beschäftigt sich mit topologischen Materialien. Mit ihnen zu arbeiten ist ziemlich knifflig – Ella und ihre Arbeitsgruppe wollen diese Materialien besser verstehen und kontrollieren, um sie für den Bau eines Quantencomputers zu nutzen.

Übrigens, eine Kollegin von Ella hat einen Blogartikel über die Arbeit mit topologischen Materialien geschrieben – es soll eine Mischung zwischen kochen und Detektivarbeit sein:

On being a cook and a detective in the lab

Paulina

Paulina

Doktorandin am Institut für Theoretische Physik der Universität zu Köln

Paulina Goedicke macht ihren Doktor am Institut für Theoretische Physik der Uni Köln und beschäftigt sich mit Quantenalgorithmen und ihren Vorteil im Vergleich zu klassischen Algorithmen. Dabei benutzt sie sowohl numerische als auch analytische Methoden.