Girls’Day 2026
Einen Tag Physikerin sein!
Komm mit auf eine Reise in die Welt der Quantencomputer!
23.4.2025, 10-13 Uhr, online
Am Girls Day 2026 tauchen wir mit Euch in die spannende Welt der Quantenphysik ein. Als kleinste, elementare Bausteine der Welt folgen die Quanten ihren ganz eigenen mysteriösen Gesetzen. Vieles aus unserem Alltag – wie z.B. Laser oder Handys – nutzt bereits die Phänomene der Quantenphysik.
Unsere Forscherinnen befassen sich mit einem besonders aktuellen Thema: dem Quantencomputer. Aber was braucht man für so einen Quantencomputer? Werden Quantenchips wie unsere herkömmlichen Computerchips auch aus Silizium gebaut oder werden dafür andere Materialien benötigt?
Bei virtuellen Laborführungen zeigen Euch unsere Wissenschaftlerinnen, womit sie sich in ihrem Alltag beschäftigen.
Zuerst führt euch Ella durch ein ganzes Gebäude, das der Quantentechnologie gewidmet ist und den kältesten Punkt in Köln beherbergt – inklusive einem ganzen besonderen Reinraum, in dem Quantenchips hergestellt werden. Danach besuchen wir Zoë in Aachen. Sie erforscht die Eigenschaften von Germanium und will dieses Material dazu verwenden, eine bestimmte Art von Qubits herzustellen. Zum Schluss erkunden wir mit Julia und Theresa die Welt der Optik, und die beiden zeigen, wie man Quantenspeicher aus einzelnen, schwebenden Atomen in Kombination mit einem Kristall bauen kann.
Alle Wissenschaftlerinnen arbeiten am Exzellenzcluster ML4Q (Materie und Licht für Quanteninformation) – einem Forschungsverbund der Universitäten Aachen, Bonn, Düsseldorf und Köln sowie des Forschungszentrum Jülich.
Unser Angebot richtet sich an Schülerinnen ab der 8. Klasse. Das Angebot wird komplett digital über Zoom stattfinden. Ihr braucht nur ein geeignetes Endgerät und Zettel und Stift.
Unsere Physikerinnen

Zoë
Doktorandin an RWTH Aachen
“Wir erforschen die Eigenschaften von Germanium und möchten dieses Material dazu verwenden, eine bestimmte Art von Qubits herzustellen. Qubits sind die Grundbausteine von Quantencomputern.Ich arbeite im Reinraum, wo wir unsere Proben herstellen, und im Labor, wo wir sie dann bei sehr kalten Temperaturen messen.”

Ella
Doktorandin an der Universität zu Köln
“Ich beschäftige mich mit topologischen Materialien. Mit ihnen zu arbeiten ist ziemlich knifflig – Meine Arbeitsgruppe und ich wollen diese Materialien besser verstehen und kontrollieren, um sie für den Bau eines Quantencomputers zu nutzen.”
Übrigens, eine Kollegin von Ella hat einen Blogartikel über die Arbeit mit topologischen Materialien geschrieben – es soll eine Mischung zwischen kochen und Detektivarbeit sein:
https://ml4q.de/2021/11/16/on-being-a-cook-and-a-detective-in-the-lab/

Julia und Theresa
Doktorandin und Masterstudentin an der Universität Bonn
“Wir sind Theresa und Julia und arbeiten in einem Labor für nichtlineare Quantenoptik. Dort benutzen wir verschiedene Laser um Atome zu kühlen und einzufangen, an denen wir quantenmechanische Vorgänge untersuchen können.”
