Girls'Day 2026

Impressionen aus dem Girls’Day 2024

Im ersten Raum zeigte uns Ella spacige, in Alu-Folie
verpackte Vakuumkammern, wo sie ihre Proben herstellt.

Im Reinraum werden die Proben zu Quantenchips weiter verarbeitet.
Ella hat uns dabei verraten, warum sie dabei bei gelbem Licht arbeiten muss.
Wie winzig die Proben eigentlich sind, konnten die
Teilnehmerinnen bei unterschiedlichen Rätseln herausfinden.
Weiter ging es mit der Probe ins Tieftemperaturlabor,
wo Messungen nahe dem absoluten Nullpunkt stattfinden können.
Endstation in Bonn, zeigen uns Theresa und Julia den Labor für nichtlineare Quantenoptik.
Hier zeigen die Mädels, wie sie mit Schutzbrillen arbeiten.

 

 

Girls’Day 2026

Einen Tag Physikerin sein!
Komm mit auf eine Reise in die Welt der Quantencomputer!

23.4.2026, 10-13 Uhr, online

Am Girls Day 2026 tauchen wir mit Euch in die spannende Welt der Quantenphysik ein. Als kleinste, elementare Bausteine der Welt folgen die Quanten ihren ganz eigenen mysteriösen Gesetzen. Vieles aus unserem Alltag – wie z.B. Laser oder Handys – nutzt bereits die Phänomene der Quantenphysik.
Unsere Forscherinnen befassen sich mit einem besonders aktuellen Thema: dem Quantencomputer. Aber was braucht man für so einen Quantencomputer? Werden Quantenchips wie unsere herkömmlichen Computerchips auch aus Silizium gebaut oder werden dafür andere Materialien benötigt?

Bei virtuellen Laborführungen zeigen Euch unsere Wissenschaftlerinnen, womit sie sich in ihrem Alltag beschäftigen.
Zuerst führt euch Ella durch ein ganzes Gebäude, das der Quantentechnologie gewidmet ist und den kältesten Punkt in Köln beherbergt – inklusive einem ganzen besonderen Reinraum, in dem Quantenchips hergestellt werden. Danach besuchen wir Zoë in Aachen, die die Eigenschaften von Germanium erforscht und dieses Material dazu verwenden, eine bestimmte Art von Qubits herzustellen. Zum Schluss erkunden wir mit Julia und Theresa die Welt der Optik, und die beiden zeigen, wie man Quantencomputer aus einzelnen, schwebenden Atomen bauen kann.

Alle Wissenschaftlerinnen arbeiten am Exzellenzcluster ML4Q (Materie und Licht für Quanteninformation) – einem Forschungsverbund der Universitäten Aachen, Bonn, Düsseldorf und Köln sowie des Forschungszentrum Jülich.

Unser Angebot richtet sich an Schülerinnen ab der 8. Klasse. Das Angebot wird komplett digital über Zoom stattfinden. Ihr braucht nur ein geeignetes Endgerät und Zettel und Stift.

 

Unsere Physikerinnen

 

Zoë

Zoë

Doktorandin an der RWTH Aachen

„Wir erforschen die Eigenschaften von Germanium und möchten dieses Material dazu verwenden, eine bestimmte Art von Qubits herzustellen. Qubits sind die Grundbausteine von Quantencomputern. Ich arbeite im Reinraum, wo wir unsere Proben herstellen, und im Labor, wo wir sie dann bei sehr kalten Temperaturen messen.“

Ella

Ella

Postdoktorandin an der Universität zu Köln

“Ich beschäftige mich mit topologischen Materialien. Mit ihnen zu arbeiten ist ziemlich knifflig – Meine Arbeitsgruppe und ich wollen diese Materialien besser verstehen und kontrollieren, um sie für den Bau eines Quantencomputers zu nutzen.”

Übrigens, eine Kollegin von Ella hat einen Blogartikel über die Arbeit mit topologischen Materialien geschrieben – es soll eine Mischung zwischen kochen und Detektivarbeit sein:

https://ml4q.de/2021/11/16/on-being-a-cook-and-a-detective-in-the-lab/

Julia und Theresa

Julia und Theresa

Doktorandin und Masterstudentin an der Universität Bonn

“Wir sind Theresa und Julia und arbeiten in einem Labor für nichtlineare Quantenoptik. Dort benutzen wir verschiedene Laser um Atome zu kühlen und einzufangen, an denen wir quantenmechanische Vorgänge untersuchen können.”